Feuernebel

Inhalt:

 

Drei Freunde.

Ein Fremder.

Viele Geheimnisse.


Daniel, Teresa und Markus wollen weg - nur weg von dem Hof, den sie unten im Tal brennen sehen, den sie selbst in Brand gesteckt haben. In einer einsamen Berghütte finden sie Zuflucht. Doch wie soll es weitergehen? Die Enge, der Nebel, der sie umschließt, ihre Ängste und ihre Albträume führen dazu, dass sich immer mehr Spannungen zwischen ihnen aufbauen. Und ohnehin werden sie hier nicht für immer bleiben können ...

Drei Jugendliche fliehen vor den Konsequenzen ihrer gemeinsamen Tat, die den Tod eines Menschen, des Vaters eines der drei, zur Folge hat. Doch sie fliehen auch - zunächst ihnen unbewusst - vor den Wirrungen ihrer verheimlichten Gefühle füreinander. Als sie mit einem Erwachsenen - in ähnlicher Lage wie sie selbst, er fühlt sich am Tod seines kleinen Sohnes mitschuldig - zusammentreffen, kommt es allmählich zu heftigen Ausbrüchen. Dies alles geschieht vor symbolträchtiger Kulisse: In der engen, von dichtem Nebel umgebenen Berghütte des Mannes sind alle auf Gedeih und Verderb sich selbst ausgeliefert, die Welt ist praktisch ausgeschlossen. Und so müssen die aufgeladenen Emotionen sich schließlich entladen, bis ein Entschluss reift ...

 

Hintergrund:

 

Der Roman Feuernebel erschien erstmals 2006 in der Reihe "generation" des Fischer Taschenbuchverlags (Cover rechts). Nach dem Verkauf der ersten Auflage erhielt ich die Rechte vom Verlag zurück, sodass im August 2015 eine überarbeitete Neuauflage erscheinen konnte. In erster Linie ist es der Schluss, an dem ich eine Änderung vornahm, weil er mir im Rückblick als ein wenig zu melodramatisch erschien. Für das Cover (oben) verwendete ich ein Motiv des dänischen Fotokünstlers Jan H. Andersen, das mir die Atmosphäre des Romans perfekt widerzuspiegeln scheint.

 

Peter Horn: Feuernebel

144 Seiten, € 8,90, Print ISBN 978-3738633474

E-Book € 4,99

 


Lesungen:


Der Roman fällt in die Kategorie der "Brückenliteratur" und ist in diesem Sinne für Jugendliche ab 13/14 Jahren gedacht. Meine Erfahrung bei Lesungen hat gezeigt, dass der Text in 4. Klassen HS/NMS/Gymnasium und 5. Klassen Gymnasium/1. Klassen HAK/HAS/HLW am besten einsetzbar ist.


 

Rezensionen:


"Beeindruckend, wie es dem Autor gelingt, die hochgespannte Situation durch entsprechende formale Mittel - kurze, gedrängte Kapitel, plastische Sprache - noch zu unterstreichen." (nadi auf amazon.de)

"Der Jugendroman von Peter Horn dreht sich um Fragen wie Schuld und porträtiert vor allem die Unsicherheiten, die besonders mit dem Erwachsenwerden einhergehen. Dabei gelingen dem Autor in knappen Kapiteln, die sich auch für leseungeübte Jugendliche anbieten, die Porträts der Jugendlichen so plastisch, dass ein Film im Kopf abläuft." (Thomas Niehörster, kjl-online)

"Die Geschichte von Markus, Daniel, Teresa und Peter wird in sehr kurzen, bruchstückhaften Kapiteln erzählt. Sie folgt nicht einer klaren Linie, sondern wird immer wieder von Erinnerungsfetzen unterbrochen und ergibt erst am Ende ein vollständiges Bild. "Feuernebel" ist in einer sehr poetischen Sprache geschrieben: die Gedanken werden sehr bildlich beschrieben und die Handlung wird oft mit einem Film verglichen." (Lilly Manon Maier, Jury der jungen Leser)

Schon in der Ausgangssituation der Geschichte packt der Autor den Leser und zieht ihn mit in das Chaos in dem sich die Protagonisten befinden. Es dreht sich alles um Wut, Angst, Unsicherheit und nicht zuletzt Schuld, Themen also die in jeder Altersgruppe präsent sind und das Buch für Jugendliche als auch für Erwachsene lesenswert macht. Knappe, prägnante Sätze, die das Tempo der Ereignisse unterstreichen, fesseln und machen es schwer das Buch aus der Hand zu legen. Ich habe es in einem durchgelesen! Absolute Kaufempfehlung! (Johanna d. K. auf amazon.de, 16. 8. 2015, fünf Sterne)

"In "Feuernebel" geht es um zuweilen extrem verunsichernde Emotionen, die sich die Figuren lange Zeit nicht eingestehen wollen, und den Versuch, damit doch noch zurande zu kommen. Aus der Berglandschaft, in der die Geschichte spielt, bricht unvermittelt der Schrei von zerrissenen Seelen." (ichliebebücher auf amazon.de, 8. 5. 2007, fünf Sterne)

Muss hier auch einen Kommentar hinterlassen, da man meiner Meinung nach gutes Feedback nicht verschweigen sollte. Nachdem ich schon ein paar Bücher von Peter Horn gelesen hatte, habe ich mir jetzt auch das neu erschienene Werk "Feuernebel" bestellt, ist mir von einer Arbeitskollegin empfohlen worden. Dichte Sprache, düstere Atmosphäre und ein konsequenter, bemerkenswert durchdachter Handlungsstrang. Ist sicherlich primär für Jugendliche gedacht, zumal sich diese besser mit den Hauptfiguren identifizieren können, habe mich aber zur einen oder anderen Szene in meine Jugend zurückgesetzt gefühlt. Nicht einfach nur Unterhaltungslektüre, sondern endlich wieder einmal ein Buch mit emotionalem Tiefgang, das ich gerne meinen Kindern gebe und meinen Freunden und der örtlichen Bibliothek weiterempfehlen werde. Top! (John Antarktis auf amazon.de, 16. 8. 1015, fünf Sterne)

 

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